Elisabeth und ich waren von 26.10. bis 3.11. da. Elisabeth das erste Mal seit den extremen Regenfällen. Das Haus hat das Hochwasser ohne Schaden überstanden und die neue Bucht wurde schon vor unserer Ankunft zugeschüttet. Während unserer Anwesenheit sind weitere Traktorladungen Steine, Sand und Erde herangeschafft worden und hoffentlich schaut es bald wieder so aus wie früher! Wir haben die enormen Schäden in Milina und Potistika mit dem Rad besichtigt. Viele haben ihre komplette Existenz verloren. Ob nächsten Sommer wieder Touristen kommen, steht in den Sternen. Trotzdem ist es unheimlich schön hier am Pelion. Wir haben viele neue interessante Leute kennen gelernt, die in Kalamos fast das ganze Jahr leben oder sehr viel Zeit hier verbringen: Caroline aus Amsterdam hat 6 Pferde mit denen sie Meditationsveranstaltungen anbietet. Ein Lehrerehepaar aus Volos, das lange in Deutschland unterrichtet hat. Ein schwedisches Ehepaar, beide Chemiker(innen) mit wissenschaftlicher Karriere. Und Petra und Helmut aus Österreich, er war Schlagzeuger bei Wolfgang Ambros. 28.10. ist Nationalfeiertag in Griechenland, man erinnert sich daran, dass 1940 Mussolini die Griechen aufforderte sich bis zum 28.10. dem faschistischen Italien zu unterwerfen. Die Griechische Regierung antwortete mit einem kurzen, eindeutigen „Ochi“ – „Nein“. Der 28.10. heißt deshalb in Griechenland „Ochi“-Tag. Wir waren in Argalasti bei den Feiern dabei. Gleichzeitig verfolgen wir per Internet mit Entsetzen die Entwicklungen im Konflikt zwischen Israel und der Hamas, ausgelöst durch den schrecklichen terroristischen Überfall der Hamas auf Israel!






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